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  Glossar
  AES advanced encryption standard
AES bezeichnet einen Kryptografiestandard, der als  Nachfolger für den DES Kryprografiestandard gesehen werden kann. Beide sind symmetrische Kryptoalgorhytmen, mit beliebiger Verschlüsselungstiefe. Zurzeit sind 128 Bit bis 512 Bit Tiefe  - je nach Sicherheitsbedarf -  im Einsatz.
  Agile RFID-Reader
Als Agile Reader bezeichnet man ein RFID Schreib- und Lesegerät, dass auf allen Frequenzbereichen arbeiten kann..
Siehe auch „Reader“ und Frequenzbereiche
  Aktiver RFID-Tag
Als aktiven Tag bezeichnet man einen RFID-Transponder mit eigener Stromversorgung.  Die Stromversorgung des aktiven Tags wird über eine Batterie eingespeist. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist, das man bei bestimmten aktiven die Batterien auswechseln kann und sich in anderen die Energiequelle in einer geschlossenen Einheit befindet. Die zuletzt genannten werden auch als modulare aktive Tags bezeichnet.
  ALOHA-RFID-Protokoll
Das ALOHA-Protokoll wird zum Auslesen von Informationen aus RFID-Transpondern verwendet . Der RFID-Reader oder Lesegerät sendet ein Signal aus, auf das alle Transponder, die sich in der Reichweite des RFID Lesegerätes befinden, nach einer Zufallszeit antworten. Bei diesem Vorgang kann es zu Kollisionen kommen. Der RFID Reader wiederholt den Vorgang solange bis die Informationen aller Transponder gelesen werden können.
Das ALOHA-Protokoll ermöglicht, viele RFID-Label auf kleinstem Raum akkurat auszulesen. Namensgebung stammt von „ALOHAnet“, dem Vorläufer des Ethernet.
  Antikollisionsverfahren
Ein Antikollisionsverfahren dient der Vermeidung von ungeordneten Datentransfers, wenn mehrere RFID-Medien gleichzeitig von einem Leser angesprochen werden. Das Antikollisionsverfahren weist jedem RFID-Medium eine Identität und eine "Sendezeit" zu, sodass gewissermaßen eine "Funkdisziplin" hergestellt wird. Ohne Antikollisionsverfahren versucht jedes Medium im Empfangsbereich seine Daten zu übermitteln, was zu einem unauswertbaren Datenchaos führt.
  ATR-Test
Bei einem ATR-Test (ATR = Answer To Reset) wird ein Prozessorchip einem Hardwarereset unterzogen und die darauf folgenden Statusdaten des Chips ausgewertet.
Wird ein Prozessorchip mehrfach per ATR resettet und gibt hierauf keine Statusmeldung zurück, so gilt der Chip als defekt. Im Gegensatz zu populären Missverständnissen, stellt der ATR-Test keineswegs eine vollumfängliche Funktionsprüfung des Chips dar. Es wird lediglich geprüft, ob der Chip auf ein Reset reagiert.